Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert.
(Der Alchemist - Paul Coelho)

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Sonntag, 23. Oktober 2011

Ich freu mich

Es ist soweit. Nach fast einem Jahr Abenteuer machen wir uns heut auf den direkten Weg nach Hause. Unser Flieger von der Air Berlin geht um 11:40 Uhr Ortszeit und wir wir landen um 18:00 Uhr Ortszeit in Berlin-Tegel. Ein tolles Jahr mit einmaligen Erlebnissen liegt hinter uns, wir gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Wir werden vermissen:

  • die Freundlichkeit und das stets sonnige Gemüt der Australier

  • TimTams und Schokolakritz

  • die ewige Sonne

  • Linksverkehr

  • die Freiheit zu reisen

  • leicht verdientes Geld

  • Regenwald und Buschland

  • die Chance mal eben ein Känguruh am Straßenrand zu sehen

  • Englisch sprechen

  • Rosinentoast

Wir freuen uns auf:

  • Freunde und Familie

  • deutsche Gemütlichkeit

  • Weihnachten und Winter

  • günstige Lebensmittel

  • schnellfahren auf der Autobahn

  • Quark und richtiges Brot

  • gute Schokolade

  • deutsche Gründlichkeit

Freitag, 21. Oktober 2011

Bansabai

Unser Hostel. Unser Rückzugsort. In dieser, von uns so ungeliebten Stadt. Damit haben wir es wirklich gut getroffen. Zwar etwas außerhalb (was ja nun, da die Schleusen geöffnet werden, nicht unbedingt schlecht ist), aber dafür mit toller, fast 360°-Rundum-Aussicht auf Bangkoks Skyline. Gleich um die Ecke eine belebte Straße. Straßenküchen, Tischlereien, Autowerkstätten und kleinere Supermärkte (in denen die wirklich wichtigen Sachen, wie Brot, Obst und Wasser eigentlich ständig ausverkauft sind) reihen sich aneinander. Dazwischen ein paar streunende Hunde und Müll, wohin das Auge reicht. Aber das Hostel ist wirklich zu empfehlen und mit ca. 120€ für ein Doppelzimmer für eine Woche wirklich sehr günstig.

Außenansicht


Unser Zimmer mit Balkon, Bad, TV, Kühlschrank und Klimaanlage

Aufgang zur Dachterrasse

Dachterrasse mit Grünanlagen




Pool

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Dorf im Pflaumenhain

Oder auch: Bangkok. Oder „Stadt der Engel“. Oder Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit.

Das heißt soviel wie

„Stadt der Engel, große Stadt [und] Residenz des heiligen Juwels Indras [ Smaragd-Buddha ], uneinnehmbare Stadt des Gottes, große Hauptstadt der Welt, geschmückt mit neun wertvollen Edelsteinen, reich an gewaltigen königlichen Palästen, die dem himmlischen Heim des wiedergeborenen Gottes gleichen, Stadt, die von Indra geschenkt und von Vishnukarm gebaut wurde.“
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bangkok)

Leider muss ich sagen, dass mir Bangkok gar nicht gefällt. Vielleicht ist es einfach noch die Trauer, dass Australien „so plötzlich“ vorbei ist, die Vorfreude auf Zu Hause oder alles zusammen gepaart mit der Fremdheit in diesem neuen Land, wo alles so anders ist. Die Mentalität, die Sprache, die Kultur, das Essen und einfach das Leben.

Die Stadt ist laut und dreckig; voll mit Menschen, überall wuselt es, Autos, Transporter, Taxis, Tuk Tuks, Busse, Roller, Motorräder drängeln sich durch die Straßen. Ampeln gibt es wenige, Zebrastreifen einige, aber daran halten, tut sich niemand. Als Europäer muss man sich überall ducken, man wird groß angeschaut und „abgezockt“, wo es nur geht.

Nichtsdestotrotz gibt es auch einige wenige schöne Dinge zu berichten: Wir waren im Dusit-Zoo, das war ganz nett. Nicht so überfüllt, ein bisschen Ruhe vor der lärmenden Stadt. Wir waren (eher zufällig) in einem schönen Park. Das Essen ist auch sehr gut, und günstig und unser Hostel ist auch sehr schön. Ein Rückzugsort.

Eindrücke vom Tag:



Saranrom Park




eine Frau füttert Flughörnchen


National Assembly


Eingang vom Dusit Zoo


'ne Tüte Fanta




Hippoooooo




Liebe ist...wenn er ihr Schatten spendet