Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert.
(Der Alchemist - Paul Coelho)

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Montag, 15. August 2011

Los!

Die Post war da, die Post war da, schalalalala! :)
Auf geht's, ab geht's. Noch schnell zu Bilo Vorräte kaufen und auf ins Abenteuer!

Auf "Los", geht's los!

Leider hat noch keiner „los“ gesagt und wir mussten unsere Abreise verschieben. Wir warten immernoch auf ein dringendes Päckchen von ebay. Einen Inverter, mit dem man im Auto Laptops, Kameras und Handys aufladen kann. Wir haben extra mehr Versand gezahlt, dass das Päckchen bis zum 12. August da ist. Nun sitzen wir auf heißen Kohlen und gepackten Koffern.

Samstag Abend waren wir mit Ari, Laura & Andrea, Tine und Julia im „Bavarian Beerhouse“ essen. Für mich gab es Wiener Schnitzel mit Pommes und Salat.





Chris, Andrea & Laura // ich, Julia, Ari


Andrea, Laura, Tine // Essen


ab nach Hause im Van

Danach waren wir noch bei Laura & Andrea und haben ein paar Runden UNO gespielt. Es war ein schöner Abend und vielleicht sehen wir uns irgendwann mal wieder.

Am Van waren noch ein paar Kleinigkeiten zu machen, z.B. ist vorgestern ein bisschen Elektronik ausgefallen und musste noch repariert werden. Unter anderem ging der Blinker nicht, die Scheibenwischer, die Armaturenbeleuchtung usw.

Dafür ists im Van umso gemütlicher, mit hübschen Leuchtaufklebern (Mond und Sterne), Licht und einer abwischbaren Tischplatte in barbierosa.



das erste Frühstück

Donnerstag, 11. August 2011

Van-Umbau: Das Finale. Oder fast.

Der Van ist fast fertig. Es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten, und ein paar Päckchen von der Post. Da Chris wieder arbeitet und erst immer nach 16 Uhr zu Hause ist und es aber schon gegen 18 Uhr dunkel wird, bleibt leider nicht viel Zeit zum werkeln. Dennoch haben wir es fast geschafft. Seht selbst:


Auf dem Schrottplatz


Tischplatte und -bein


Liegefläche


Rücksitzbank // Gurtbefestigung


Tisch-Trockenübung

Jetzt müssen wir nur noch ein paar Kleinigkeiten erledigen, ein bisschen sauber machen und "einrichten". Dann kann es endlich losgehen :)

Sonntag, 7. August 2011

Van-Umbau Runde 2

Heute haben wir uns schon extra früh zum Frühstück getroffen, um so schnell wie möglich mit dem Camperumbau weiterzumachen. Leider machten uns Suzy (mit 'nem Haufen Aufgaben für Chris) und das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Trotz Nieselregens haben wir dann aber doch angefangen, die Vorhänge anzubringen und die Rücksitzbank festzuschrauben. Als es dann gegen Nachmittag aufklarte und sogar die Sonne rauskam, bauten wir dann doch die Sägen auf und es ging ans Plattenzurechtschneiden.


suuuuper Wetter // Lagebesprechung


Indische Näherinnen fertigen Vorhänge in mühevoller Handarbeit


auffädeln und....fertig!


Rücksitzbank befestigen


Puss-Puss ist auch dabei

Samstag, 6. August 2011

Lucky Day

Gestern war unser Glückstag!
Julia und ich haben ganz allein eine Rücksitzbank für den Van besorgt. Wir sind zu Wicked gefahren und haben mal ganz lieb nachgefragt, ob die nicht eine Bank übrig haben. Man sagte uns, die Camper würden alle in Brisbane gebaut, aber wir sollen in einer Stunde wiederkommen, dann hätte er vielleicht eine. Gesagt, getan. Und siehe da, eine 2er-Bank mit Kopfstützen, inkl. Gurt für 50$. Obwohl sie etwas schäbig aussah, haben wir direkt zugeschlagen. Danke Wicked, dazu bist du also gut!

Heute haben wir dann direkt mit dem Umbau begonnen. Zuerst hat Chris die Kofferraumklappe repariert, dann war die Autodecke dran. Die alte graue Abdeckung hatte Löcher und kam teilweise runter. Wir haben was Blaues drübergeklebt. Dann sind wir zu Bunnings gefahren und haben das Holz gekauft. Chris hat dann alles zugesägt und mit dem Einbau begonnen. Außerdem haben wir Vorhänge gebastelt.

Hier ein paar Eindrücke vom Tag (Bilder werden durch's Klicken größer):


leerer Van // Chris bearbeitet die Kofferraumklappe


Oh, 16 Jahre alter zweiseitiger Klebestreifen, der nicht abgezogen wurde. Kein Wunder, dass die Decke nicht mehr klebte....


neue Decke wird geklebt // Baumarkt-Einkauf


Vorhänge schneiden // Maß nehmen


sägen // bohren


Provisorium für die Nacht

Donnerstag, 4. August 2011

Rückflug Teil II

Aber eigentlich Teil I.
Endlich, endlich, endlich ist unser Rückflug komplett!
Abflug am 16.10. von Darwin nach Bangkok mit Jetstar, dann sechs Nächte im Hostel "Bansabai" und dann ja am 23.10. der Flug mit Air Berlin von Bangkok nach Berlin.
Bin ich froh, dass wir das jetzt von den Füßen haben und uns komplett auf die verbleibenden zehn Wochen konzentrieren können, die jetzt noch vor uns liegen.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Große Pläne

Über's Reisebineforum haben wir Julia kennengelernt. Julia hat sich in Rockhampton einen Van gekauft und ist ganz allein bis nach Cairns gereist, was sie ziemlich deprimiert hat. Da kamen wir auf die Idee doch zusammen weiterreisen zu können, da wir ja noch etwas sehen wollen, bevor wir in 2,5 Monaten wieder zu Hause sind. Bis hierher 'ne super Idee, leider ist der Van noch komplett unausgebaut und nur für zwei Personen vorgesehen. Hier beginnen unsere großen Pläne: Auf dem Schrottplatz eine Rücksitzbank besorgen und einbauen, Holz bei Bunnings (Baumarkt) kaufen zum Einbauen einer Ebene zum Schlafen und gleichzeitig eine Bank und einen Tisch. Dazu das übliche Kleinzeug von Kochgeschirr über Campingstühle, Verstauboxen und Decken zum Schlafen zu Beleuchtung für den Van.

Das Einkaufen dieser Dinge gestaltet sich momentan noch am einfachsten. So haben wir bereits bei Bunnings 4 große 57L-Boxen mit Deckel für je 7,45$, bei Kmart ein 3-teiliges Topf- und Pfannenset für 12$, im Second-Hand-Laden ein Doppelluftbett für 15$, 2 Campingstühle für 4$, eine 26L-Kühlbox für 3$ und einen Wäschestander für 2$ erstanden.

Wenn das große Umbauen losgeht, werde ich natürlich regelmäßig mit Bildern berichten.

Samstag, 23. Juli 2011

Dagwood Dog

Meine letzten drei Tage standen ganz im Zeichen des "Dagwood Dogs", was auch nichts anderes ist, als ein Hotdog am Stiel. Genaugenommen, ein Würstchen am Stiel, das in Maisteig getunkt und dann frittiert wird. Dieser Imbiss ist hier sehr beliebt auf Jahrmärkten. Ich hatte nämlich einen Job auf der Cairns Show, dem alljährlichen Jahrmarkt, in einer Imbissbude.



Zusammen mit dem Besitzerehepaar Susan & Jeffey, ihrer Tochter Montana und Laura & Andrea, einem italienischen Pärchen habe ich an 3 Tagen in 32 Stunden Arbeit Dagwood Dogs, Pommes & Co verkauft.
Den Job bekam ich durch Suzy, unsere Vermieterin, die am Montag sagte, wenn wir Arbeit wollen, sollen wir mit zum Showground kommen, da gäbe es hundertprozentig was. Gesagt, getan. Gleich an der erstbesten Pommesbude gefragt und die haben gleich uns drei genommen (Laura, Andrew und mich).
Wir haben dann ein Schausteller-Eintrittsticket bekommen (für Besucher kostet der Eintritt 20$ und Fahrgeschäfte und Verpflegung muss dann auch noch extra bezahlt werden)



Am Mittwoch habe ich dann um 10 Uhr morgens angefangen und hab bis 21 Uhr, inkl. 1 Stunde Pause gearbeitet. Donnerstag fing ich um 12 Uhr an und hab bis 22:15 Uhr gearbeitet, inkl. 1 Stunde Pause und gestern von 09:30 Uhr bis 23:30 Uhr, inkl. 2x 30min Pause.
Wir haben dann Arbeitskleidung bekommen, ein rot-weißes Shirt, eine schwarz-weiß karierte Schürze und ein Cappie.



Die Arbeit war sehr einfach, die Leute verstehen, dagegen etwas schwieriger. Wir waren umgeben von Fahrgeschäften (Sky Walker, Big Whizzer, Speed, Dodgems Cars, Kamikaze) und alle hatten ihre Musik laufen, wir dazu noch unseren Dagwood Dog-Song von CD, da kam man das ein oder andere Mal ganz schön ins Schreien. Aber es war ok und hat wirklich Spaß gemacht. Susan & Jeffrey sind sehr nett und haben unsere Arbeitsstunden ganz genau aufgeschrieben, penibel drauf geachtet, dass jeder seine Pause macht und sich am Ende dann bedankt, dass wir da waren und unsere Arbeit sehr gut gemacht haben.



Nun bin ich um einige hundert Dollar, Fußschmerzen und ein paar Erfahrungen reicher, z.B. wie man hier in Australien Falschgeld erkennt. Donenrstag wurde uns mitgeteilt, dass "Falsche Fuffziger" im Umlauf sind und wir sollten nun jeden 50$-Schein prüfen, einfach in der Hand zusammenknüllen und wenn er wieder in seine Form springt, ist er echt (das Geld ist ja aus Plastik). Wir hatten dann aber glücklicherweise kein Falschgeld dabei.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Cairns

Mir ist aufgefallen – und ja, auch ein Danke an einen treuen Leser für diesen Hinweis – dass ich noch gar nichts so wirklich über Cairns, unsere derzeitige Heimat, erzählt habe. Cairns ist eine Stadt mit ca. 100 000 Einwohnern im tropischen Norden Queenslands. Zur Zeit ist Winter mit für hier typischem Wetter, 25°C und Sonne, außerdem Trockenzeit. Cairns ansich ist relativ klein, auch wenn es ein paar Vororte gibt, die sich weit hinziehen. Wir wohnen im Stadtteil „Bungalow“ (das klingt schon nach Urlaub) und sind ca. 1km vom Einkaufszentrum entfernt. Von hier aus gesehen, liegt die „Innenstadt“ hinter dem Shoppingcenter. Dort sind Straßen mit Cafés, viele Hostels, Backpackerreisebüros, Souvenirläden, die Lagoon und schließlich die Esplanade und das Meer. Alles ist fußläufig erreichbar, zumindest für Urlauber, Einheimische fahren lieber Auto. Hier ein paar Impressionen:


Ausblick auf die Stadt vom Red Arrow Walk


Central Shopping Center


Bibliothek



Und letztendlich das Wichtigste hier, der Strand. Jemand schrieb mir, er müsse ja paradiesisch sein...nunja, die Realität sieht leider anders aus. Es gibt gar keinen Strand. Beziehungsweise gibt es schon einen, aber ich würde ihn nicht als Solchen bezeichnen wollen. Dazu gibt es ja dann die Lagoon...


Esplanade und Strand


Ebbe (es ist irgendwie IMMER Ebbe....)


Lagoon

Ich mag Cairns schon sehr gern, eben weil Alles so dicht beieinander ist, es ist mehr Urlaubsstadt, statt Geschäftsstadt (wie z.B. Sydney), überall trifft man Deutsche und die Innenstadt ist voll von Urlaubern. Ich mag das Gefühl, mich selbst im Urlaub zu befinden. Man kann viele Ausflüge in die Umgebung machen oder einfach nur mit Freunden an der Lagoon chillen und BBQ machen.


Sonnenuntergang in den Bergen

Donnerstag, 7. Juli 2011

Rückflug Teil I

Aber eigentlich Teil II.
Endlich können wir auf die Frage, die viele von euch so quält, eine Antwort geben. Wir haben heute den Teil des Rückfluges gebucht, der uns von Bangkok nach Deutschland bringt. Und zwar am 23.10.2011 um 18 Uhr landen wir in Berlin-Tegel.

Montag, 27. Juni 2011

Öfter mal umziehen

Da wir nicht auf Dauer im Hostel im 6-Bettzimmer (für 182$/Woche) wohnen wollten, haben wir uns am Wochenende mehr oder weniger spontan nach einer Alternative umgesehen. Wir haben ein paar Mitwohnanzeigen aus der Wochenendzeitung von letzter Woche und aus der aktuellen rausgesucht und abtelefoniert. Viele waren nur für eine Person, im nächsten Dorf oder der Preis erhöhte sich auf einmal erheblich (wir wollten maximal 180$/Woche zahlen). Dann konnten wir uns aber doch noch ein Zimmer anschauen, in „Angie's Guest House“, was aber schrecklich unpersönlich war und wo viele komische Leute rumliefen. Noch dazu hing in der Küche ein Zettel, man solle nach 20:30 Uhr nicht mehr kochen, sowas kann ich ja gar nicht leiden. Das hätte 150$/Woche gekostet. Wir hatten schon fast aufgegeben und wollten gerade das Hostel verlängern, da bekamen wir einen Anruf von Susie, dass wir uns das Zimmer anschauen können. Wir haben uns also sofort auf den Weg gemacht, wieder durch die halbe Stadt, fast 4km zu Susie in die Joan Street. Lustigerweise schräg gegenüber des Share Houses, wo wir ursprünglich mal einziehen wollten.

Bei dem Haus handelt es sich mal wieder um einen alten Queenslander, alles aus Holz und dadurch schon manches kaputt oder in die Jahre gekommen. Das Zimmer ist dennoch sehr schön und geräumig. Mit Doppelbett, ein paar Kommoden, großem Kühlschrank und einem Fernseher. Für unschlagbare 120$/Woche haben wir Wasser, Strom und sogar Internet inklusive. Außerdem meinte Susie, wenn Chris ein paar Sachen reparieren möchte, können wir auch mal 'ne Woche mietfrei wohnen! Das Angebot haben wir natürlich nicht abgeschlagen und sind direkt am Sonntag Vormittag mit Sack und Pack umgezogen.



so wird der Drahtesel zum Packesel

Wir haben dann alles ein bisschen sauber gemacht und von Wollmäusen befreit. Jetzt wohnen wir dichter an der Innenstadt, dichter an unseren Freunden und dichter an Chris' Arbeit, sodass er jetzt morgens sogar eine halbe Stunde länger schlafen kann.